Wer sind Kandidaten für den Pfarrgemeinderat?

1) Jesus „erscheint“ Menschen: Gott zeigt sein Wesen!

Seit Beginn der Kirche wurden am Ende der Weihnachtszeit – beim Fest Epiphanie am 6. Jänner („Erscheinung des Herrn“) – drei Ereignisse im Leben Jesu aufgezählt, die die Herrlichkeit Jesu verdeutlichen:

  1. die Ankunft der Weisen („Magier“ = Sterndeuter) beim neugeborenen Kind,
  2. die Hochzeit von Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelt,
  3. die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes (den Täufer).

Diese drei Ereignisse machen Gottes Herrlichkeit in Jesus für uns sichtbar.

 


2) Wie zeigt sich die Herrlichkeit Gottes?

Immer wieder singen wir in der Weihnachtszeit: "Die Herrlichkeit des Herrn erscheint..." Welche Herrlichkeit Gottes ist das denn?

  1. Bei der Ankunft der drei Weisen in Betlehem und bei den Hirten, die dabei waren zeigt sich eine Herrlichkeit, die nicht in den Zentren, sondern am Rand der Gesellschaft und in ärmlichen Umständen geboren wird. – Es kommen diejenigen zu Gott, die kommen wollen und die, die rein in den Absichten („im Herzen“) sind: die Hirten, die Weisen.
  2. Im zweiten der Festgeheimnisse – „Heute wurde Wasser zu Wein bei der Hochzeit“
    zeigt sich die Herrlichkeit Jesu im Mitgehen und Mitfeiern. Da zeigt sich ihre verwandelnde Kraft Gottes bei den Menschen, die auf Gottes Worte hören und sich einlassen auf seine Worte – im Alltag, im konkreten Leben; Gott kann bewirken, dass aus Wasser Wein wird und für alle mehr als reichlich vorhanden ist. Gott verändert uns und die Menschen und die Geschehnisse um uns, wenn wir auf seine Worte eingehen…
  3. Und im heutigen dritten Ereignis der „Erscheinung Gottes“, bei der Taufe Jesu zeigt sich die Herrlichkeit des Herrn, der seine Einmaligkeit nicht herausstellt, sondern sich einreiht in die Reihe der Sünder. Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich in einem Menschen, der zu Gott betet, dem sich der Himmel dabei öffnet und dort Gottes Geist spürt und sich als den geliebten Sohn des Vaters erkennt und von ihm angesprochen erfährt.

 

3) Was heißt dies nun für uns – auch im Hinblick auf die kommende Wahl des PGR:

Obwohl wir auch schwache Menschen sind und bleiben, zeigen uns diese drei „Erscheinungen der Herrlichkeit Gottes“, wie wir Mitarbeiter Gottes werden/ bleiben:

 

Sich nicht ausklinken, sondern einreihen,
sich nicht raushalten, sondern einlassen,
nicht abtauchen, sondern eintauchen.

 

Und dabei nicht aufzuhören zu hoffen, dass auch mich der Heilige Geist lenkt und die lebensnotwendige Gotteserfahrung schenkt, die mich befähigt, weiter das Gute zu tun, das ansteht und getan werden will.

 

Predigt zum Fest Taufe des Herrn (9. Jänner 2022)



Infos zur Pfarrgemeinderatswahl 2022

 

Text: P. Achim Bayer
Fotos: Pehm/ORF

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