Liebe Gläubige,
liebe Mitchristen im Martinsdom
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Die Adventzeit ist „aufgeladen“ mit einer hochgradigen Spannung. –
Wir alle erwarten uns vom Advent oft sehr viel: wertvolle Begegnungen mit Menschen und das Zusammensein mit ihnen, aber auch eine gewisse Rückschau auf das abgelaufene Jahr, die Früchte des abgelaufenen Jahres wollen ja „gefeiert” werden… gerade am Beginn des heurigen Advents fragen wir uns, welche Erwartungen erfüllt werden.

 

I) „Hättest du doch – dann wird!“ – Die biblischen Texte bauen eine Spannung auf

Die biblischen Texte, die wir gerade gehört haben, führen uns ebenso eine Spannung vor Augen. Schauen wir uns diese Texte näher an:

Wenn es beim alttestamentlichen Propheten Jesaia heisst: „Hättest du doch den Himmel zerrissen und wärest herabgestiegen, sodass die Berge vor dir erzittern“(63, 19b),
dann zielt das darauf ab, dass an dem Tag, an dem sich dieser Wunsch des Jesaia erfüllt (…wärest du vom Himmel herabgestiegen …), wir innerlich gefestigt und schuldlos dastehen vor Gott.

Zu Weihnachten feiern wir dieses Herabsteigen Gottes in unsere Welt.
Gott liegt dann vor uns in unserem Fleisch, also in unserer ganz-menschlichen Existenzweise und in „Windeln gewickelt“, das bedeutet: auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen, eines Menschen wie du und ich.

In der zweiten Lesung aus dem ersten Korintherbrief spricht Paulus diesen unseren erhofften Zustand bzw. unsere innere Haltung der Gemeinde in Korinth zu und gleichzeitig ermahnt er sie dazu: „Er wird euch festigen bis ans Ende, sodass ihr schuldlos dasteht am Tag unseres Herrn Jesus Christus.“

Wir sehen also: Wenn wir diese Texte für unser eigenes Leben und als Kirche ernstnehmen, verspricht der 1. Advent-Sonntag also etwas – und wir sind gespannt, ob sich das erfüllen wird!

Wie löst sich diese Verheißung Gottes für uns auf in diesem Advent, der vor uns liegt? – Zwei Schritte möchte ich uns ans Herz legen:


II) Erster Schritt: Die Wahrheit ungeschönt selbst anerkennen

Bei Jesaia heisst es nach der inständigen Bitte um das Eingreifen Gottes dann weiter (Jes 64, 5–7):


Wie ein Unreiner sind wir alle geworden,
unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid.
Wie Laub sind wir alle verwelkt,
unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind.

Niemand ruft deinen Namen an,
keiner rafft sich dazu auf, fest zu halten an dir.
Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen
und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen.

Und doch bist du, Herr, unser Vater.
Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer,
wir alle sind das Werk deiner Hände.

 

(…)

 

Der ganze Text kann hier heruntergeladen werden.

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