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Der 2. Advent-Sonntag ist der Sonntag des Johannes des Täufers – des „Wegbereiters“ Jesu.
Gerade haben wir es aus dem Markus- Evangelium gehört:

  • Johannes trat in der Wüste auf und verkündete eine Taufe zur Umkehr und zur Vergebung der Sünden
  • Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hin und sie bekannten ihre Sünden,
  • Und ließen sich im Jordan von ihm taufen.

 

Die bibelwissenschaftliche Forschung lokalisiert diesen Ort des Auftretens von Johannes und der Taufe unweit von Jericho – dort wo der Jordan gut zu durchschreiten – auf dem Weg in die transjordanische Wüste. Diese Taufstelle, die schon in der christlichen Frühzeit bekannt war und mit Kirchen und Andachtsorten markiert war, ist eine längere Zeit in Vergessenheit geraten, doch in den letzten zwei Jahrzehnten neu belebt worden – mittlerweile werden dort Kirchen von orthodoxen und katholischen Christen errichtet.

 

II. Die Kenntnis dieser Stelle des Auftretens von Johannes dem Täufer führt zu einer wesentlichen Aspekt des Wirkens des Johannes und auch Jesu: Diese Tauf-Stelle ist der Überlieferung nach der Ort, wo Josua nach dem Tod des Mose das in der Wüste umherirrende Volk Israel durch den Jordan ins das versprochene Land führte. Dort wurde Israel erst wirklich ein Volk. In der Wüste hatte es die Lebens- und Gesellschaftsordnung am Sinai erhalten – der Dekalog, die 10 Gebote sind innerster Kern dieser Ordnung zum gelingenden Leben und Zusammenleben.

 

Johannes versammelt dort die Umkehrwillen Menschen und sammelt so besehen das Volk Israel neu. – Auch Jesus lässt sich in dieser Sammlung Israels eingliedern.
Johannes erkennt Jesus bei dieser Begegnung und wird ihn als Gesandten des göttlichen Vaters ausweisen. 

 

III. Wir können damit auch den wesentlichen Charakter der Taufe erkennen: Diesen Ritus der Wassertaufe hat die frühe Kirche übernommen – zur Eingliederung von Menschen in die Kirche, die sich als das Volk Gottes betrachtete: Durch die Taufe werden wir Teil des Volkes Gottes.

(…)

 

Der ganze Text kann hier heruntergeladen werden.

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