Sanierung und Neu-Ausstattung
Seit Ende Jänner finden Arbeiten in der Sakristei des Martinsdoms statt. Mitte Februar wurde die Sakristei provisorisch in die Familienkapelle verlegt.
Die folgenden Erläuterungen sollen über die Gründe informieren und den Umfang der Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende Juni dauern werden, erläutern:
Technische Mängel und notwendige Reparaturen
In der 2003 errichteten Domsakristei sind seit einigen Jahren erhebliche Schäden und Mängel aufgetreten:
- Das Flachdach ist an mehreren Stellen undicht geworden.
- Das Heizungssystem (Gebläse-Heizung an den Glasscheiben) hat sich als ungenügend erwiesen, zusätzliche Heizpaneele haben trotzdem nie die Sakristei-Räume entsprechend temperiert.
- Die Unterkonstruktion der Sakristei aus Stahl ist teilweise korrodiert und muss saniert werden.
Diese Mängel werden jetzt behoben:
- Durch eine neue Heizung mit Klimageräten; diese Geräte können dann auch im Sommer eine Kühlung der bisweilen extrem aufgewärmten Sakristei leisten.
- Das Flachdach und die Stahlkonstruktion werden repariert.
- Ddarüber hinaus ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach angedacht.
Unzureichende Raum-Einteilung für große Liturgien
Bei größeren Feiern in unserer Bischofskirche mit vielen Priestern und anderen Mitwirkenden fehlen Garderoben, Ankleide-Gelegenheiten und Sitzgelegenheiten. Diesem Mangel wird nunmehr abgeholfen. Denn es wird neben der Pfarrsakristei und der Bischofssakristei ein großer Raum mit entsprechender Möblierung geschaffen: Garderoben, Paramenten-Depots, Ablageflächen und Sitzgelegenheiten. Dieser größere Raum soll dann auch für Chor-Proben und für die Seelsorge (z.B. Kinder-Wortgottesdienste) nutzbar sein. Außerdem werden die Sanitär-Räume vergrößert.
Wiederverwendung bisheriger Möblierung
Die Initiative für diese Sakristeierneuerung ist von der Diözesanleitung kurzfristig ausgegangen, daher werden auch die Kosten von ihr getragen.
Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass die bisherige Möblierung (Hochschränke, Paramenten-Kästen, u.a.) in anderen Depots der Diözese und der Dompfarre weiterverwendet werden.




