Interview mit Christina Tonweber und Stefan Fabsics

Bei der ersten Pfarrgemeinderats-Sitzung wurden Christina Tonweber und Stefan Fabsics als Kuratoren gewählt – das ist die neue Bezeichnung für die ehemaligen „Ratsvikare“. Es ist gut, dass dies nunmehr als 2er-Team möglich ist und wir haben daher diese Möglichkeit ergriffen, dass zwei Personen gemeinsam mit dem Pfarrer die Leitung des PGR übernehmen. 


Im Folgenden können Sie die Beiden etwas näher kennenlernen: 

 

 

Kannst Du kurz etwas über Dich selbst sagen?

 

Christina: Ich bin aufgewachsen in Stift Rein bei Graz, habe Wirtschaftsberatung studiert, in Wien und New York gearbeitet und bin seit 2017 der Liebe wegen nach Eisenstadt gezogen. Mein Mann Dietmar und ich leben hier gemeinsam mit unseren Kindern Immanuel (4) und Miriam (2) im Gebiet der Dompfarre.  

 

Stefan: Ich bin in Großmutschen geboren und lebe seit 50 Jahren in Eisenstadt. Ich bin gelernter Koch und Kellner und war 25 Jahre Gastwirt. Mit meiner Frau Gertraud bin ich seit 44 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder und 4 Enkelkinder.

 

Was ist Dein Lieblingsbuch oder -film?

 

Christina: Das Buch „Die Welt von gestern“ von Stefan Zweig – eine autobiografische Schilderung vom Untergang des großen Österreichs um die Jahrhundertwende aus der Sicht der 40er Jahre, erzählt mit seiner eindrucksvollen Sprache.

 

Stefan: Meine Lieblingsautoren sind Paulo Coelho und Dan Brown, bei Filmen bevorzuge ich Dokumentationen und Krimis.

 

Warum engagiert Du Dich in der Kirche?

 

Christina: In meiner Kindheit und Jugend habe ich mit viel Freude in meiner damaligen Heimatpfarre mitgearbeitet – u.a. als Ministrantin, Gruppenleiterin, Lektorin, Pfarrbrief und Pfarrgemeinderat – und es hat mich sehr erfüllt. Nach Jahren der mit der Ausbildung und dem Beruf verbundenen Mobilität, bin ich jetzt sehr froh, eine neue Heimat in Eisenstadt gefunden zu haben. Ich engagiere mich, weil ich daran mitarbeiten möchte, unsere Pfarre auch für viele andere Menschen zu einem Platz zu machen, wo man gemeinsame Werte teilen und sich wohl und zuhause fühlen kann.

 

Stefan: Ich bin durch eine christliche Familie geprägt und möchte so einen Betrag für die Kirchengemeinde und Gesellschaft leisten.

 

Was beeindruckt Dich an Papst Franziskus?

 

Christina: Papst Franziskus war vom ersten Moment seiner Wahl an ein Mensch, der sich authentisch und glaubwürdig zeigt und nicht nur mit Worten, sondern vor allem konsistent mit den Taten überzeugt. Er tut, was er sagt.

 

Stefan: Er ist ein Papst, der das Evangelium vorlebt. Sein Einsatz für die Armen und Flüchtlinge beeindruckt mich sehr.

 

Wovor hast Du Angst oder Sorge?

 

Christina: Natürlich sorge ich mich im engeren Sinn um das Wohlergehen meiner Kinder und Familie. Aber im weiteren Sinn auch um ihre und unsere Zukunft in einer Welt, die unter zunehmender Zerstörung und Egoismus leidet.

 

Stefan: Die Ausbreitung des Krieges in der Ukraine, die Zerstörung der Umwelt sowie die gestiegenen Kirchenaustritte bereiten mir Sorge.

 

Was fehlt Dir in unserer Pfarrgemeinde, was freut Dich aber auch in der Dompfarre St. Martin?

 

Christina: Ich freue mich über die Vielfalt im neuen Pfarrgemeinderat, egal ob es jetzt Alter, Herkunft, Beruf oder Familienstand betrifft, und über das Vertrauen, das uns in der Wahl geschenkt wurde. Ich hoffe, wir können mit diesem Neustart nach schwierigen Zeiten viele Menschen dafür gewinnen, den Pfarrraum wieder mit mehr Leben und Aktivität zu füllen.

 

Stefan: Ich freue mich über die feierlichen Gottesdienste und die Dommusik. Für St. Michael wünsche ich mir eine Möglichkeit, nach der Messe mit dem Priester ins Gespräch zu kommen.

 

Was beeindruckt Dich? Wer ist ein Vorbild für Dich?

 

Christina: Es beeindruckt mich, wenn Menschen auch nach der Erlangung einer hohen Position oder Machtbefugnis die Bodenhaftung nicht verlieren und ohne Allüren, Eitelkeit oder Machtgier einfach sie selbst bleiben.

 

Stefan: Alle Menschen, die für Recht und Wahrheit einstehen, beeindrucken mich. Mein großes Vorbild ist meine Lehrherrin, Frau Agnes Ohr.

 

Danke für das Interview!

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