Abschied von den Kalasantinern: Zwölf Jahre Seelsorge in der Dompfarre gehen zu Ende
Am 30. August wurde in einer feierlichen Familienmesse im Martinsdom die Kalasantiner-Kongregation aus der Dom- und Stadtpfarre Eisenstadt verabschiedet. Im Anschluss lud die Pfarre zur Agape in den Martinussaal, wo Zeit und Raum war, um in Ruhe Abschied zu nehmen.
Seit 2014 hatten Mitbrüder der Kalasantiner-Kongregation die seelsorgliche Betreuung der Dompfarre übernommen und darüber hinaus in der Schul- und Jugendseelsorge in Eisenstadt gewirkt. Wie die Kongregation im Mai mitgeteilt hatte, beendet sie diesen Dienst nun aus Personalmangel, um sich künftig auf ihre langjährigen anderen Einsatzgebiete konzentrieren zu können. Das Kollegium der Kalasantiner in Eisenstadt wird im Herbst aufgelöst, die Mitbrüder übernehmen neue Aufgaben innerhalb der Ordensgemeinschaft. P. Achim Bayer bleibt noch einige Monate vor Ort, um den Übergang zu begleiten.
Bei der Agape ließ die Pfarrgemeinde die vergangenen zwölf Jahre noch einmal Revue passieren: In Bildern und Worten wurde sichtbar, wie viel sich in dieser Zeit mit und durch das Seelsorgeteam getan hat – von Taufen und Erstkommunion- und Firmvorbereitung über Trauungen und Begräbnisse bis hin zur Begleitung der Pfarrgemeinde durch die Pandemie. Für ihren langjährigen, hingebungsvollen Dienst bedankte sich die Pfarre bei Sr. Eveline, P. Achim, Bruder Stefan, P. Matthias und P. Bernhard auch mit individuellen Geschenken.
In den Dankesworten betonte Generalvikar Michael Wüger, wie viel Neues in den 12 Jahren geschaffen und ermöglicht wurde. Bürgermeister Thomas Steiner bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen der Dompfarre und der Stadt und drückte seine Wertschätzung aus. Die Kuratoren des Pfarrgemeinderats bedanken sich für zwölf Jahre, in denen das Seelsorgeteam die Pfarrgemeinde mitgeformt und gemeinsam mit den Gläubigen zu einem Wohlfühlort für viele Menschen gemacht hat. Die Pfarrgemeinde wolle dieses Gute nun weiterführen und darauf aufbauen.
Für die neuen Aufgaben und Ämter wünschte die Pfarre den Kalasantinern und Sr. Eveline Kraft, Mut und Gottes Segen – einen Weg voller guter neuer Begegnungen, neuer Aufgaben und neuer Perspektiven.
Die Dompfarre blickt nun nach vorne: Am 6. September wird Norbert Filipitsch, bisher Stadtpfarrer von Pinkafeld, im Martinsdom als neuer Dompfarrer in sein Amt eingeführt.




