Was ist Heimat? Heimat ist ein Ort, an dem man sich – in Zeiten des Friedens – wohlfühlt; ein Ort, an dem das Herz zu leuchten beginnt; ein Ort, dem man zugehört oder an dem man das Gefühl hat, angekommen zu sein.

 

Die Dompfarre Eisenstadt ist im religiösen Sinn für viele genau so ein Ort – auch für Familien. Doch woher rührt dies? Es liegt einerseits sicher am Programm, das seitens der Dompfarre geboten wird, andererseits aber auch an handelnden Personen und TeilnehmerInnen, die die einzelnen Aktionen zum Leben erwecken und mit Leben erfüllen.

 

Viele Freizeitangebote für Kinder

So gibt es bereits für die Kleinsten das Domkükennest, wo sich wöchentlich Kleinkinder mit ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen treffen, gemeinsam spielen, singen und sich in einer gemütlichen Atmosphäre über Gott und die Welt austauschen. Die etwas älteren Kinder – die Domkids – werden zur Zeit bei einzelnen Aktionen miteinbezogen. Das mittlerweile jährlich stattfindende Striezelbacken vor Allerheiligen wäre hier als Beispiel zu nennen. Doch auch über diese Eltern-Kind-Gruppen hinaus gibt es reichliches Angebot: die Jungscharkinder und Ministranten (Minischar) treffen sich regelmäßig den gesamten Jahreskreis über. Das gemeinsame Sommerlager stellt traditionellerweise den krönenden Abschluss eines Schuljahres dar – eine Auszeit der besonderen Art für Kinder, Eltern und Betreuungspersonen.

 

Gemeinsam unseren Glauben feiern

Besonders schön sind auch immer die Jugendmessen, die neu eingeführten Morgengottesdienste für Eltern sowie die Kinderwortgottesdienste beziehungsweise Familienmessen der Dompfarre Eisenstadt. Diese laden dazu ein, bereits mit den Kleinsten in die Kirche zu kommen, um das Wort Gottes zu hören. Auf spielerische und kindgerechte Art und Weise wird aus der Bibel erzählt und gebetet, es werden gemeinsam Lieder gesungen und Begegnungen ermöglicht. Es stellt vielleicht nicht bei jedem unbedingt einen kurzen Ausstieg aus dem Alltag dar, aber doch ein gewisses Besinnen auf im Leben Wesentliches – vorausgesetzt man lässt sich persönlich darauf ein. Auch das Leben mit und im Jahreskreis wird dabei in den Vordergrund gerückt – Feste und Feiern den Jahreszeiten entsprechend verbinden und vermitteln den Kindern, aber auch den Erwachsenen schöne Werte. Die Erwachsenen sind es nämlich, die auf diese Weise auch wieder Ideen bekommen, wie man den Glauben in der Familie zeitgemäß leben kann – ohne Druck oder Starrheit, sondern mit viel Freiheit, Lebendigkeit und Freude. Sie bekommen – genauso wie die Kinder – wieder tieferen Einblick in die Bibel mit Erklärungen und Erzählungen dazu, wodurch auch die Kommunikation in der Familie auf einer anderen Ebene ermöglicht wird.

 

Bildungsprogramm für Eltern

Persönlich gestärkt und für den Alltag wieder gewappnet kann man aus diesem bunten, vielfältigen Programm gehen. Dies war auch das Ziel eines im letzten Schuljahr in Kooperation mit dem Burgenländischen Volksbildungswerk veranstalteten Elternseminars. Impulse für den Familienalltag zu Erziehungsthemen, die im Vorfeld mit den Eltern und einer Seminarbegleiterin festgelegt wurden, kamen von FachreferentInnen an sechs Seminarabenden. Dieses Angebot fand sehr guten Anklang, ermutigte zum Austausch der (Groß-)Eltern und Betreuungspersonen sowohl untereinander als auch mit den ExpertInnen und stärkte die Erziehenden in ihrer Aufgabe. Sie wurden darin bestärkt, dass sie intuitiv elterliche Kompetenz haben, dass sie aber auch wieder vermehrt auf ihr Bauchgefühl hören sollten. DIE perfekte und richtige Erziehung gibt es nicht, da jedes Kind anders ist. Ein tägliches Erproben und Aushandeln stehen am Programm. Die Teilnehmenden konnten sich viele Impulse aus den Seminarabenden von den unterschiedlichsten ReferentInnen für ihren Familienalltag mitnehmen. Schön, dass die Dompfarre auch auf dem Weg der Elternbildung Interessierte ansprechen, somit neue Kontakte knüpfen und bereits bestehende pflegen konnte. Der Austausch war definitiv sehr fruchtbringend.

 

Kommen wir nun aber wieder zum Begriff der Heimat. Heimat ist etwas, wo man verwurzelt ist oder man gerne noch weitere Wurzeln schlagen möchte. Heimat ist ein Ort, den man gestalten kann – gemeinsam und mit vereinten Kräften. Heimat ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und Miteinanders – die Dompfarre Eisenstadt gibt vielen Familien genau dies: Religiöse Heimat. „Schön, dass es die Pfarre gibt!“ Lena Sailer-Prenner

Text: Lena Sailer-Prenner
Fotos: Maria Hollunder

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