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Liebe Gläubige hier im Martinsdom,
und wo immer Sie auch mit uns jetzt verbunden sind!

1) Die Mahnung des Himmelfahrts-Berichts
Wir haben heute als 1. Lesung den Beginn der Apostelgeschichte gehört. – Der Evangelist Lukas berichtet in seinem zweiten Buch das Geschehen des heutigen Festes: Der auferstandene Jesus verspricht den Jüngern eine besondere Kraft, wenn sie den Heiligen Geist empfangen – und beauftragt dann seine Jünger, seine Zeugen „in Israel und bis an die Grenzen der Erde“ zu sein.

Fotos: Pehm/ORF

Martin Korpitsch, Generalvikar der Diözese Eisenstadt und Dompropst des Kathedralkapitels zum hl. Martin in Eisenstadt ist in den späten Abendstunden des 10. Mai 2021 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt, kurz nach Vollendung seines 65. Lebensjahres, im 41. Jahr seines Priestertums, friedlich eingeschlafen und hat seinen Pilgerweg auf dieser Erde beendet.

 

Gott der barmherzige Vater möge ihn an der Tür Seines himmlischen Vaterhauses willkommen heißen, in die Arme nehmen und ein Festmahl für ihn veranstalten.

Seelsorgerwechsel in der Dompfarre

Im Sommer dieses Jahres wird P. Bruno Meusburger nach Wien in die Kalasantinerpfarre St. Josef (14. Bezirk) übersiedeln und P. David Gold wird von dort nach Eisenstadt kommen.

 

Schon vor einem Jahr hatte P. Bruno die Ordensleitung der Kalasantiner ersucht, ihn aus Eisenstadt zu versetzen. Die Ordensleitung bat ihn daraufhin, noch ein Jahr hier zu bleiben. Dieses vereinbarte Übergangsjahr geht nun zu Ende. P. David (35 Jahre, Priesterweihe 2016) freut sich, nach Eisenstadt zu wechseln, um hier weitere Erfahrungen in der Seelsorge zu sammeln.

Die europäischen Bischöfe empfehlen folgendes Gebet

 

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig. Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.

 

Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden, um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.

 

Fotos: Designed by jcomp / Freepik www.freepik.com
© BVZ

Trotz des nicht gerade einladenden Wetters versammelten sich am 11. November 2017 gegen 17 Uhr zahlreiche Familien vor dem Schloss Esterhazy, um sich das Martinsspiel der Jungscharkinder anzuschauen und anschließend mit Laternen in Richtung Dom zu ziehen.

Text: Pia Prenner
Fotos: Diözese Eisenstadt, Pia Prenner, BVZ
Wer sind die Kalasantiner?

Seit September 2014 wird die Dompfarre Eisenstadt durch die Kongregation der Kalasantiner betreut. Vielen ist diese Gemeinschaft nicht sehr bekannt.

 

1889 wurde die „Kongregation für die christlichen Arbeiter vom hl. Josef Calasanz“ von P. Anton Maria Schwartz in Wien gegründet. Bislang sind die Kalasantiner die einzige in Österreich errichtete männliche Ordensgemeinschaft. P. Schwartz wurde bei seiner Tätigkeit in den damaligen Wiener Vorstädten mit der Problematik der sozialen Frage, der ungeheuren geistlichen und materiellen Not der Arbeiter und vor allem der Lehrlinge konfrontiert. Besonders die Lehrlinge, die oft von den Provinzen des damals großen Österreich nach Wien kamen, waren ohne menschliche und kirchliche Begleitung und Hilfe der Willkür und den negativen Einflüssen der explodierenden Stadt ausgesetzt, sodass P. Schwartz erkannte, dass er hier gerufen ist, sich einzusetzen.

 

Nach kleinen Anfängen mit Lehrlinsgvereinen gründete er 1889 nach vielen Mühen seine Gemeinschaft, die sich besonders dieser Menschen annehmen sollte. Mit Lehrlingsheimen, Lehrstellenvermittlung, geistlicher Begleitung der Lehrlinge in „Oratorien“ (sonntäglichen Zusammenkünften) und vielen anderen Werken versucht er mit seinen Brüdern hier Hilfe zu leisten, immer im Bewusstsein, dass es um den gelebten Glauben der Menschen geht, der sich in konkreten Werken erweisen muss und dass es auch um ein intensives Engagement in der Gesellschaft gehen muss, jeder an dem Platz, wo er lebt. Langsam breitet sich die Gemeinschaft aus und hatte beim Tode des Gründers zehn Niederlassungen und etwa 80 Mitglieder.

 

Nach der sehr schwierigen Situation im und nach dem zweiten Weltkrieg und einer Suche nach der Identität in der veränderten Situation der Gesellschaft kam es in den Jahren um 1980 zu einem neuen Aufbruch mit vielen neuen Eintritten und dem Bewusstsein, dass es im Sinne des Gründers um die allgemeine Glaubensnot der Menschen im postmodernen Zeitalter gehen muss, in Verbindung mit einer besonderen Sendung zur Evangelisierung und einer offenen, zu dem Menschen gehenden Pastoral. In der Tradition des hl. Josef Calasanz (1556–1648), der der Namensgeber unserer Gemeinschaft ist und als Gründer der Piaristen einer der ganz großen Jugendpädagogen der Kirche ist, sehen wir Kalasantiner uns auch besonders der Jugendpastoral und der Begleitung der Jugend im Glauben und im Leben verpflichtet.

 

Heute arbeiten die Kalasantiner in sieben Pfarren in Wien, NÖ, der Steiermark und im Burgenland, in der Jüngergemeinschaft, in der Jugendpastoral, in Schulen, in der Kath. Glaubensinformation Wien, bei Pfarrmissionen, in vielen Gruppen in verschiedenen Teilen Österreichs und ein Mitbruder wirkt in Brasilien. Für weitere Information steht Ihnen die Homepage des Ordens: www.kalasantiner.at zur Verfügung, außerdem gibt es am Schriftenstand im Dom Informationsmaterial.

Text: P. Erich Bernhard COp
Fotos: Kalasantiner Kongregation
Der Referent des Denkmalamts gibt einen Zwischenbericht und Ausblick

Im Jahre 1764 richtete die Weißgerberwitwe Magdalena Frumwald eine Stiftung zum Bau einer Kapelle am ehemaligen Friedhof vor dem Eisenstädter Stadttor ein.

 

Über die Jahrhunderte veränderte sich die Eisenstädter Vorstadt grundlegend und auch der Friedhof rund um die Kapelle verschwand. Die noch am Beginn des 20. Jahrhunderts bis an die Kapelle heranreichende Häuserzeile wurde im Zuge der Errichtung des Kriegerdenkmals abgebrochen und die Kapelle im Stil der Nachkriegszeit in ihrer Gestaltung stark vereinfacht. Die bis in die 50er Jahre sichtbaren Fresken des Kapellenraumes wurden mit Dispersionsfarbe überstrichen und der Hauptaltar mit seinen beiden Nebenaltären verschwand. Der kleine Bau an der stark befahrenen Neusiedler Straße verlor damit seine kunsthistorisch bedeutende Raumausstattung und geriet beinahe in Vergessenheit.

 

2018 legten die Arbeiten im Außenbereich den Blick auf das geschichtsträchtige Objekt wieder frei. Nach umfangreichen restauratorischen Untersuchungen an der Fassade und im Innenbereich begannen die baulichen Vorbereitungen im selben Jahr. Besonders problematisch erwiesen sich zementhaltige Sperrputze, die mühevoll entfernt werden mussten. Die Verwendung von historischen Materialien ermöglichte die authentische Wiederherstellung des barocken Erscheinungsbildes der Kapelle. Auf Initiative der Dom- und Stadtpfarre, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und durch die Unterstützungen der öffentlichen Hand, konnte die erste Restaurierungsetappe rasch zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

 

Nach der Öffnung kleinflächiger Sichtfenster durch die Restauratoren erlangte man Einblick in die Qualität der Fresken. Im ersten Schritt wurde im darauffolgenden Jahr die Architekturmalerei der Apsis freigelegt, restauriert und retuschiert. Die Arbeiten zeigten eine sehr feingliedrig ausgeführte Scheinstuckatur, verspielte Kapitelle, zierlich gewundene Profile in Rokokomanier auf rosafarbenen Grundton. Die Ergebnisse der zweiten Restaurieretappe wurden der Öffentlichkeit im Rahmen des darauffolgenden Tags des Denkmals 2019 präsentiert.

 

Das ausführende Restauratorenteam unter Miro Stikar und Karin Skazel arbeitete in weitere Folge an der vollflächigen Abnahme des Dispersionsanstrichs. In mühevoller Handarbeit wurde Zentimeter für Zentimeter die deckende Schicht entfernt. Zum Vorschein kamen, neben der verspielten Architekturmalerei des Rokokos ein umfangreiches figurales Bildprogramm. Besonders die Szene der Auferstehung Christi nimmt Bezug auf das darunterliegende Grab von Frau Frumwald. Auch die Darstellung der vier Kirchenväter in den Gewölbezwickeln ist von herausragender Qualität und weist auf einen Künstler im Umfeld des fürstlichen Hofs in Eisenstadt hin.

 

Um der interessierten Öffentlichkeit erneut die Möglichkeit zu bieten, dem Restauratorenteam über die Schulter zu blicken, fand der Tag des Denkmals im September 2021 zum wiederholten Mal in der Magdalenenkapelle statt.

 

Die Pandemie und ein im Herbst 2020 aufgetretener Schaden im Dachbereich des Vorhauses hat den Fortgang der Arbeiten verzögert und außerdem die Kosten erneut erhöht. Für die Fertigstellung des Projektes sind nunmehr weitere Finanzmittel (vorläufig geschätzt auf € 80.000,–) notwendig. Falls diese Mittel aufgebracht werden können, könnte eine Fertigstellung im kommenden Jahr 2022 möglich sein.

 

Daher ersucht die Dompfarre um weitere Spenden für die Fortführung des Projekts – bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf das Konto der Dompfarre, Restaurierung, AT68 2011 1410 0502 6026.

 

Vielen Dank und Vergelt’s Gott für Ihre Mithilfe und Unterstützung!

Text: DI Michael Tasch und Pater Achim
Bitte feiern Sie die Gottesdienste wieder in der Kirche mit!

Mit der schrittweisen Zurücknahme der Einschränkungen beenden wir auch die Übertragung der Sonntagsgottesdienste aus dem Martinsdom.

Wir danken für Ihre Treue und freuen uns, Sie bald wieder im Martinsdom begrüßen zu können!

 

Pfarrkanzlei

Montag: 9 - 11 Uhr

Dienstag: geschlossen

Mittwoch: 9 - 11 Uhr

Donnerstag: 9 - 11 Uhr

Freitag: 9 - 11 Uhr

 

02682/62717

dompfarre@rk-pfarre.at

 

In dringenden seelsorglichen Anliegen rufen Sie bitte 0664/5409037 an.

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Dom- und Stadtpfarre zum Hl. Martin

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Telefon: 02682/62717

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